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Eigentlich darf ich doch alles fragen oder?

Pauline P
5
31.7.2026
Jetzt mal die Finanzfrage: DIE STEUER! Ich habe dieses Jahr das erste mal meine Steuer als Freiberuflerin mit der Kleinunternehmerregelung gemacht. Ich hatte letztes Jahr noch keine Einnahmen sondern nur vorausgegangene Betriebsausgaben. Es war so anstrengend und ist auch immernoch nicht durch, obwohl ich Sie schon im Februar abgegeben habe... 🥲 Wie macht ihr das mit der Steuer? Rechnungen aufheben? Wenn ihr zuhause arbeitet, Stromkosten und Miete mit angeben? Nutzt ihr den Raum auch privat oder nur geschäftlich? Bitte teilt eure Erfahrungen! ♥️ Ich glaube für nächstes Jahr brauche ich einen Steuerberater...

13 Antworten

  • Lisa L
    3
    31.7.2026
    @Pauline jaaa, Steuern ist so ein Ding. Vor allem die ersten Male. Auch etwas, was ich mir immer schõn vor Abgabetermin aufspare. 😌 Ich kann nur empfehlen Rechnungen aufzuheben und so strukturiert wie möglich alles aufzubewahren. Und nein, ich bin da nicht das beste Vorbild 😅 Aber ich bin stets bemüht. Strom, Miete, etc. gebe ich nicht mit an. Ich wüsste gar nicht wie, meine Sprecherkabine steht im Wohnzimmer. Wenn du ein separates Arbeitszimmer hast, was du nur dafür nutzt, kannst du das mit angeben. Alternativ gibt es die Home-Office-Pauschale.
  • Pauline P
    5
    1.8.2026
    Antwort an @Lisa
    @Lisa hello du vielen Dank für deine Antworten. Ja genau rechnungen aufheben für EÜR, ansonsten habe ich noch einen hauptjob der auch einen Home Office Vertrag hat. Das macht es dann wohl etwas komplizierter. Habe ein extra Arbeitszimmer für beides. Aber Strom kannst du ja trotzdem abrechnen selbst wenn es kein Extra Zimmer ist oder? Lg :)
  • Markus M
    4
    1.8.2026
    Am besten legst du dir eine Buchhaltungssoftware zu. Ich arbeite z.B. mit Lexware. Da sammle ich alle Rechnungen und Belege digital. Keine Zettelwirtschaft. Die exportiere ich am Ende des Jahres und gebe das dann in meine Steuersoftware ein. Das klappt eigentlich immer relativ reibungslos. Strom, Miete, Heizung etc. fällt bei der Steuererklärung der meisten Freiberufler unter die Home-Office Pauschale. So schlimm ist das alles nicht 😉
    Korrigiert am 01.08.2026, 07:05
  • Pauline P
    5
    1.8.2026
    Antwort an @Markus
    @Markus hallo Markus, danke für deine Antwort. Lexware, ist das wie Wiso? Das nutze ich nämlich. Vielleicht alles etwas komplizierter bei mir weil mein Hauptjob auch als Home Office läuft und ich da schon die Pauschale abrechne... und da ich letztes Jahr keine Einnahmen habe aondern nur vorweggenommene Ausgaben, sieht das Finanzamt wohl keine Berechtigung... Gibt es gewisse Punkte, die du für deine EÜR beachtest? Machst du manchmal extra Investitionen, damit du weniger Steuern nachzahlen musst? Konntest du deine Ausbildungskosten mit angeben? Danke und LG
  • 4.8.2026
    Antwort an @Markus
    @Pauline Liebe Pauline, ich habe da auch noch nicht so viel Erfahrung, habe aber letztes Jahr zum ersten Mal die Steuererklärung als Freiberuflerin gemacht. Die Ausgaben für die Sprecherausbildung und sämtliche technischen Anschaffungen habe ich mit angegeben und es wurde bei mir auch durchgewinkt. Einfach probieren und immer gut begründen. 🤗
  • Pauline P
    5
    4.8.2026
    Antwort an @Markus
    @Dani ok mal schauen wie es bei mir aussieht. Danke ♥️
  • Markus M
    4
    5.8.2026
    Antwort an @Markus
    @Pauline oh, dann betreibst du das Sprechen "offiziell" als Nebenjob. Du kannst aber deine Aufwendungen dafür in der Steuererklärung trotzdem angeben. Sinnvolle Investitionen tätige ich natürlich auch, um die Steuerlast zu mindern. Ich optimiere z.B. häufig mein Equipment oder nehme Coachings war. Bei der doppelten Angabe der Homeoffice-Pauschale bin ich überfragt. Da solltest du doch mal einen Steuerberater fragen, der sich mit sowas auskennt. Ich habe früher viel mit der Lohnsteuerhilfe (Lohi) gemacht. Die Kosten dafür sind finanziell überschaubar.
  • Also als kleiner Tipp, da ich wie Du nebenbei als Kleingewerbe tätig bin: Ich habe meine Steuer mit Hilfe von Gemini gemacht und das lief wie am Schnürchen. Die KI hat mir eine super Auflistung gegeben, was ich alles angeben kann, mit den entsprechenden Kategorien, um es in Elster einzutragen. Selbst bei Fehlermeldungen im Elster konnte mich Gemini perfekt durchleiten. Ich habe alles am Ende von meiner Schwiegermum prüfen lassen, weil sie Jahrelang Steuerassistentin war und es war alles korrekt. Du kannst z.B. für jeden Arbeitstag denn Du Vollzeit als Sprecherin aktiv bist (also nicht in deinem Hauptjob tätig warst) die Home Office Pauschale in Anspruch nehmen, auch an Wochenenden. Das deckt dann schon Nebenkosten wie Strom mit ab. Fahrtkosten zu Messen oder Kundengesprächen, Spesen, Werbekosten sind z.B. Website-Hosting, Anzeigen (Google/Meta), Visitenkarten, Flyer., Arbeitsmittel sind z.B. Plugins für deine DAW, der Kauf der Software oder alles was Tontechnik ist usw. - Ich habe mir das alles sauber in mehreren Listen aufgeschrieben und die Summen davon kommen einfach gelistet in deine EÜR rein. Die Listen hebst du dir auf, falls Nachfragen kommen.
  • 9.8.2026
    Antwort an @Mirai
    @Mirai Super Tipp, ich habe mir letztes Jahr beim Ausfüllen auch von der KI helfen lassen. Das hat auch prima geklappt. Für 2-3 Stellen musste ich dann noch mit der Verantwortlichen vom Finanzamt telefonieren, aber die war sehr hilfsbereit.🙂
  • Bärbel B
    2
    17.8.2026
    Die Steuer ist wahrscheinlich nur die ersten Male so "besonders" - das wird also von alleine angenehmer, wenn "Übung" rein kommt 😊 Tatsächlich darf sich das Finanzamt ja eine gewisse Zeit Zeit lassen, langsam dürften die sich bei dir aber auch mal rühren... Tatsächlich bin ich kein Fan von KI in so einem Fall (da eine KI ja nie sagt "weiß ich nicht", sondern dann eher "halluziniert" und das ist mir bei der Steuer zu heikel), sondern würde einfach einen Steuerberater fragen. Da gibt es sicherlich sehr nette in der Nähe, die dir weiterhelfen können, wenn es doch mal komplizierter ist 😊
  • 23.8.2026
    Antwort an @Bärbel
    @Bärbel Da hast du in gewisser Weise recht. Aber man kann der KI ja auch sagen, dass sie sich nichts ausdenken soll, gut recherchieren soll usw. Und letztendlich prüft man natürlich immer noch mal selbst. Bei mir ist es immer wie ein "Gesprächsaustausch" mit der KI und ich frage immer kritisch nach und kontrolliere alles noch mal, erst recht bei solche heiklen Sachen. Und ja - machmal gibt die KI dann auch zu, dass sie einen Fehler gemacht hat. 😉 Im Zweifelsfall kann man natürlich auch immer beim Finanzamt nachfragen. Das habe ich beim letzten Mal auch so gemacht, bei den Dingen, wo ich mir sehr unsicher war. Die Sachbearbeiterin war zum Glück sehr hilfsbereit.
  • Pauline P
    5
    26.8.2026
    Vielen Dank an alle, habe alle Kosten für die Sprecherausbildung und das technische Equipment erstattet bekommen ♥️♥️
  • vor 5 Tg
    Antwort an @Pauline
    @Pauline Klasse! 😃👏

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