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Rund um die Stimme
Stimmpflege, Aufwärmen, Gesundheit und Sprechtechnik.
Ich bin auf der Suche nach einer Fortbildung zum Thema Hörbuch, Hörspiel. Es geht mir hauptsächlich um die schauspielerische Umsetzung auf stimmlicher Ebene und auch um technische Tipps und Tricks. Wer kann mir da weiterhelfen?
Mirco 2 vor 2 Tg
Hi Tanja,
ich würde dir die Workshop- und Seminarangebote von [rezonant] unbedingt empfehlen.
Ich habe selbst meine Sprecherausbildung dort gemacht und Ende 2025 abgeschlossen -- außerdem noch einen ihrer Schauspiel-Workshops vor wenigen Monaten. Ich bin von beidem absolut überzeugt und kann nur sagen: die Leute dort wissen, was sie tun - wie sie es vermitteln - wie sie auf die Teilnehmenden eingehen ... und die Inhalte sind nicht zu Dumpingpreisen zu bekommen, aber zu einem angemessenen Preis und diesen meines Erachtens definitiv wert. Sie haben wohl auch ein paar Angebote um erstmal locker hereinzuschnuppern. Hier bekommt man natürlich nur einen Krümel von den Inhalten mit, aber um den Vibe zu checken ist es vielleicht nicht schlecht. Was ich persönlich sehr mag ist, dass hier kaum fancy Werbe-Gimmicks mit drin stecken, sondern, dass echt mit Menschen gearbeitet wird. Am Ende entscheidet jede*r für sich, wo man am besten hinein passt und da machen wir alle unterschiedliche Erfahrungen, aber diese Empfehlung würde ich dir als Option auf deine Recherche-Reise jedenfalls gern mitgeben.
Liebe Grüße
Mirco
Natalie 3 vor 2 Tg
hi Tanja, ich kann mich Mirco nur anschließen. Ich hab meine Ausbildung auch dort gemacht.
Vera 1 vor 2 Tg
Hallo Tanja, ich habe eine 5 monatige Weiterbildung bei Julia von Tettenborn/Hörbuchwerkstatt gemacht und kann sie dir nur wärmstens empfehlen. Melde dich gerne wenn du nähere Informationen haben möchtest. Lg Vera
Markus 4 vor 1 Tg
Ich war letztes Jahr bei David Nathan und Michael Pan im Voice Acting Workshop. Kann ich nur empfehlen. Zwei absolute Profis in ihrem Bereich und die Textarbeit mit David ist wirklich sehr inspirierend und aufschlussreich. Bietet er aber nur ungefähr zweimal im Jahr an.
Christina 3 vor 1 Tg
@Markus Lieber Markus, das klingt spannend! Kannst Du mir vielleicht sagen, wo man Infos zu dem Workshop findet?
Liebe Grüße
Christina
Rainer 2 vor 1 Tg
@Christina Ich kann Markus nur beipflichen. Auch ich war dieses Jahr im April bei den beiden Nathans und es war wirklich ein tolles und inspirierendes Wochenende.
Zu den Workshops selbst, findet man leider nichts im Netz. Die beiden kündigen den jeweils nächsten Termin immer über ihre Instagram-Kanäle an. Am besten, einfach den beiden folgen, damit du es mitbekommst.
@originalmichaelpan
@david_nathan_berlin
Tanja 2 vor 21 Std
@Natalie
Ich schaue auf jeden Fall mal rein. Einen Workshop habe ich dort auch schon mal belegt
Stimmtechnik VS Schauspieltraining
Wie wichtig ist für euch Schauspieltraining im Vergleich zur reinen Stimmtechnik?
Josephine 3 6.7.2026
Schauspiel überwiegt finde ich. Die Emotionen müssen authentisch sein. Das wäre mir als Zuhörer wichtiger.
Eva 3 6.7.2026
Schauspiel ist für mich immer das Fundament, um Texte und Szenen lebendig zu machen. Stimmtechnik sorgt für mich für die Feinheiten.
Irena 5 7.7.2026
Ich finde, in allen bisherigen Antworten steckt etwas drin.
Ich würde noch einen Gedanken ergänzen, der für mich ganz am Anfang steht:
Für mich beginnt alles mit der Textanalyse bzw. dem Textverständnis.
Wer spricht? Zu wem? Warum/Weshalb? Und was ist eigentlich der Subtext?
Was steckt eigentlich wirklich dahinter?
Denn hinter einem Satz steckt oft mehr als nur eine Emotion, z.B. eine Absicht, eine Haltung, Ironie, Unsicherheit, Dominanz....
Ich frage mich immer: Wenn ich die eigentliche Aussage eines Textes selbst noch nicht wirklich verstanden habe, wie soll ich sie dann glaubwürdig und authentisch vermitteln?
Je besser ich den Text verstehe, desto klarer ergibt sich für mich die passende Sprechhaltung.
Und genau daraus entsteht am Ende die Wirkung beim Zuhörer, ob Authentizität, Präsenz oder Emotion.
Das macht aus meiner Sicht den Unterschied zwischen vorgelesen und erzählt.
Deshalb würde ich es so zusammenfassen:
Verstehen. Haltung. Wirkung.
Schauspiel und Stimmtechnik sind für mich dabei wichtige Werkzeuge, um genau diese Wirkung hörbar zu machen.
Janina 3 7.7.2026
@Irena ja das denke ich auch. Für mich ist Stimmtechnik das Fundament, aber Schauspieltraining ist der Schlüssel zur Authentizität. Eine Stimme kann technisch perfekt sein – erst die Emotion, die Interpretation und das Verständnis für die Rolle machen eine Aufnahme wirklich lebendig
Conny 4 8.7.2026
@Irena dem kann man nicht mehr viel hinzufügen. Danke Irena fürs in die richtigen Worte fassen 😊💯
Christian 3 9.7.2026
@Irena ich finde das ne super Zusammenfassung! Obwohl ich selbst noch nicht so viel Erfahrung habe, höre ich das so oder so ähnlich immer wieder und ich finde das macht sehr viel Sinn was du sagst 🙂
LG
Christian
Markus 3 14.8.2026
@Irena Das, was du hier beschreibst, ist ein immanenter Teil der Schauspielausbildung. Es gibt einen Grund, weshalb dieses Studium 4 Jahre dauert und auch eine Erklärung dafür, dass so viele Quereinsteiger scheitern. Es ist ein Ausbildungsberuf. Einige wenige schaffen den Einstieg über Workshops, Coachings und Fleiß. Der Beruf (oder die Berufung) des Schauspielers ist es, Figuren und Geschichten, toten Text auf weissem Papier lebend werden zu lassen. Da ist eine Kunst. Viele glauben fälschlicherweise, es reiche aus, sauber zu artikulieren und/oder "eine schöne Stimme" zu haben, aber das ist ein Fehlschluss. Dazu gehört eben so viel mehr, weshalb ich auch immer vom "Synchronschauspieler" und nicht vom "Synchronsprecher" rede. :) Ich kann jedem/jeder nur dringend empfehlen, eine Schauspielausbildung zu absolvieren, vor allem den jungen Menschen bis 25.
Irena 5 14.8.2026
@Markus Danke dir, Markus, für deine ausführliche Ergänzung und fachliche Einordnung. 😊 Genau das ist der Punkt, den ich mit meinem Beitrag ausdrücken wollte. Die "schöne Stimme" und die saubere Artikulation reicht eben nicht. Das sehe ich genau so. Umso spannender finde ich deine Perspektive aus der Schauspiel- und Synchronarbeit. Danke dafür! 🌸
Das Bild "...toter Text auf weissem Papier..." gefällt mir und trifft es sehr gut. 😊
Rainer 2 17.8.2026
@Irena Eine sehr gute und tolle Beschreibung. Und genau das, was du hier beschrieben hast, ist das Schauspiel, das so enorm wichtig ist. Viel wichtiger als die Stimme, wie ich finde. Denn, genauso wichtig, wie der Text, der auf dem Papier steht, ist der Text, der dort NICHT steht, der sogenannte Subtext. Das sind die Emotionen, die Motive und Beweggründe, der Figuren. Die müssen eben auch hörbar gemacht werden, wenn das ganze lebendig sein soll. Und dazu ist Schauspielarbeit einfach unabingbar. Eine "schöne Stimme" alleine reicht nicht. Ich vergleiche das immer mit einem Musikinstrument: Eine Stradivari zu besitzen reicht nicht, man muss auch darauf spielen können.
Irena 5 17.8.2026
@Rainer
Danke dir, Rainer! 😊 Die Stradivari ist ein sehr schönes Bild dafür. 😀
Denn genau das finde ich sowohl beim eigenen Sprechen als auch in der Arbeit mit anderen Sprechern immer wieder spannend. Was passiert eigentlich TATSÄCHLICH hinter den geschriebenen Worten? Erst wenn das WIRKLICH verstanden/entschlüsselt ist, kann es auch hörbar werden.
Oft sind es vielleicht "nur" Nuancen. Aber genau die machen den entscheidenden Unterschied.
Aus meiner Sicht ist diese Fähigkeit, Interpretationskompetenz, eine der zentralen
(Differenzierungs-)Kompetenzen, mit denen sich ein Sprecher am Ende wirklich unterscheiden kann.
Also neben der Differenzierung am Markt insbesondere auch die Differenzierung in der Leistung.
Lieben Dank für deine Ergänzung!! 🌸
Welche Aufwärmübungen macht ihr am liebsten?
Super spannendes Thema - Aufwärmübungen.
Was sind eure Favoriten?
Ich persönlich mag Lippenflattern, Singen und Kiefer massieren als Übung vor dem Sprechen am liebsten.
Und den Blubber Schlauch will ich auch nicht mehr missen, grad bei angehender Heiserkeit, vor allem nach Schrei-Szenen 😂
ABER - jetzt kommts - es kommt auch vor, dass ich mich auf kleine Sprecheraufgaben gar nicht vorher warm mache.
Bitte sagt mir ich bin nicht die einzige. 🤣
Marcel Hallensleben 4 14.6.2026
Ohh ja, der Blubber-Schlauch gehört hier auch zum täglichen Begleiter 😅
Was ich auch gern zu Beginn des Tages mache ist, ein paar Minuten mit Daumen im Mund und den Zähnen am Daumen zu sprechen. Bringt einen guten Schwung Artikulation rein.
Ansonsten ists ähnlich wie bei Dir: Lippenflattern, Brummen, Blubbern, ein paar schwierige Buchstabenkombinationen spezifisch üben, Sprechen mit Daumen.
Und dann ab dafür :)
Jasmin 3 14.6.2026
Ich muss sagen, dass ich ohne den Blubberschlauch nicht mehr kann 😅 Rettet mir die Stimme total. Ich mach meistens die Übungen von Bettina Schinko auf YT (einfach Blubbern mit Bettina Schinko eingeben) & mein Go-To Lied für den Schluss ist meistens 'Lemon-Tree'! Ansonsten wärme ich meinen gesamten Körper auch gerne auf indem ich mich überall leicht abklopfe und ein wenig durch die Gegend laufe!
Anne-Sophie Schwarz 4 15.6.2026
@Jasmin lemon tree gefällt mir 😃
Keiner kann ohne den Blubbler Schlauch 😂
Katharina Robie 4 15.6.2026
Ich habe morgens einfach keine gute kräftige Stimme, auch nicht mit Aufwärmübungen. Bin vermutlich ein Morgenmuffel... muss erst in Fahrt kommen. Zusätzlich zu den bereits genannten Standardübungen nutze ich den Korken, ich lockere Oberkörper und Schultern und mache Atemübungen oder singe Mantras von Deva Premal.
Thomas 5 15.6.2026
Blubberschlauch ist bei mir auch Pflicht 😅 zusätzlich summen auf hm und hung mit anschließend geöffnetem Aaaah! Zungendrehen im Mund - zehnmal linksrum, zehnmal rechtsrum, Korken- oder Daumenübung, Tonleitern rauf und runter etc……
Pauline 5 15.6.2026
Ich singe viel zun Aufwärmen, ansonsten die Klassiker Bauchatmung, Voice Cork wenn ich merke dass meine Aussprache ungenau ist und viel trinken 😁😁
Anne-Sophie Schwarz 4 15.6.2026
@Katharina mir geht es da genauso. Morgens ist die Stimme bei mir auch noch nicht einsatzbereit, das kommt dann langsam um die Mittagszeit 😅
Der Korken kommt bei mir vor allem dann zum Einsatz wenn ich merke, dass ich mich häufiger als sonst verhasple beim Sprechen 😂
Anne-Sophie Schwarz 4 15.6.2026
@Pauline hat jeder so seine Technik. Würdest du denn sagen, dass du singen kannst oder ist das eher nur ein Aufwärminstrument 😅 ?
Pauline 5 15.6.2026
@Anne-Sophie singen können nein, gerne singen ja und viele Texte auswendig können ja. 😁😁
Markus 4 15.6.2026
Ich nutze auch den Korken Trick, oder eine spezielle Methode dass ich wesentlich deutlicher Spreche ^^ Lippenflattern. Der Blubberschlauch darf selbstverständlich auch bei mir nicht fehlen. Ich Spreche gerne vormittags ein. Übungen zur Atmung dürfen auch nicht fehlen.
Jana 4 16.6.2026
Hier ist noch ein Blubberschlauch Fan 😍 ohne den geht definitiv nichts. Allgemein liebe ich Bewegung zum warm machen, tanzen, Körper abklopfen…Summen, singen… Zunge dehnen, Kiefer massieren und übertrieben deutliche artikulation vorher zb
Marcel Hallensleben 4 16.6.2026
@Anne-Sophie Oh, das mache ich aber auch so 😁
Vormittags einsprechen, Nachmittags Schnitt.
Laura 3 17.6.2026
Zunge dehnen, Kiefer massieren, blubberschlauch, Summen, singen alles was die Passagen schön geschmeidig macht und nicht anstrengt ☺️
Ansonsten lippenflattern und Worte überdeutlich aussprechen etc.
Gefühlt die Klassiker, aber durch die Zeit an der Staatsoper ist der Fokus einfach immer beim Gesang geblieben und bei Zunge und Kiefer ☺️
Gleichgewichtsübungen wenn die Mitte noch schläft sind auch gut 😅
Anne-Sophie Schwarz 4 17.6.2026
@Laura das mit der Gleichgewichtsübung ist auch ein guter Tipp.
Ich hätte früher auch nie gedacht, dass singen zum Aufwärmen so gut ist
Anne-Sophie Schwarz 4 17.6.2026
@Marcel wow da beneide ich euch. Hahaha ich bereite vormittags alles schön vor damit es dann mittags losgehen kann 😅
Irena 5 19.6.2026
Wow, ihr seid total diszipliniert! 🎉 Bin ich in dem Fall überhaupt nicht. Ich bin da einfach echt ein bisschen faul. 😅 Während ich mich auf den Text vorbereite summe und brumme ich ein bisschen (aber eher selten) und lockere etwas meinen Kiefer, weil ich Knirscher bin. Das ist alles, wenn überhaupt. 🙈
Anne-Sophie Schwarz 4 20.6.2026
@Irena sei beruhigt, ich mache das auch nicht immer. Bei kleineren Aufgaben mache ich ne Minute bisschen was und dann gehts schon los. Aber bei anstregenden Aufgaben, wo ich weiß ich muss auch brüllen oder schreien, da komm ich nicht drum rum mich vorher ordentlich aufzuwärmen, weil sonst ist meine Stimme danach für nichts anderes mehr zu gebrauchen
Robert 3 24.6.2026
Stimme aufwärmen ist wichtig. Finde es aber tatsächlich noch viel wichtiger sich erstmal um seine Haltung und Atmung zu kümmern. Da ist bei mir die Aufrichtung ganz vorn dabei und dann halt Übungen zur Aktivierung des Zwerchfells und der Bauchatmung
Ute 3 24.6.2026
Als alte "Linklaterin" mache ich tatsächlich nach Möglichkeit ein komplettes Warm up, um alle Resonanzräume vom Sinus bis zur Zehenspitze zu öffnen. Das sind Dehnungsübungen, Zwerchfellgymnastik, vor allem Lockerung der Muskeln, Atmung, Bauchdecke, Kiefer bis zum ersten "Touch of sound", wo sich der natürlich Atem mit den Stimmlippen verbindet und der Klang der Stimme dazu kommt. Und erst ganz zum Schluss kommt die Artikulation dazu. Allerdings habe ich auch eine Kurzform davon, wenn ich mal keine 45 Minuten Zeit habe. Und klar, kommt auch mal Lax Vox ins Spiel. Aber ich sag's Euch! Linklater holt richtig was raus aus Eurem Resonanzkörper.
Jonas 1 25.6.2026
Ich wärme mich am liebsten mit ein paar Zungenbrechern vorher auf, um mich dann weniger zu verhaspeln. Anschließend noch ein wenig "Mnjam Mnjam" für die passende Stimmenresonanz. Bedarfsweise abschließend danach noch mit dem Blubberschlauch für die Entschleimung der Stimmlippen.
Ramon 3 25.6.2026
Huhu! Da ich auch Sänger bin singe ich oft vorher oder nehme Songs auf. Irgendwelche Gears oder Schläuche habe ich nicht, ich lese einfach hörbuchteile ein, oder mache meine Gesichtsmuskeln wach indem ich die leicht massiere und Gesichtsgulasch ziehe damit es nicht so steif und unelastisch anfühlt. :-) MFG
Lena 2 29.6.2026
Den Blubberschlauch liebe ich auch sehr, aber was ich auch sehr gerne mache: den Refrain aus "Wahrheit" von Tanz der Vampire immer schneller sprechen 😄
Michael 4 1.7.2026
@Robert Hallo Robert, hast du da konkrete Übungen für das Zwerchfell, ich suche nämlich auch noch nach guten Übungen für die Atmung?
Caro 1 6.7.2026
Hihi, wie schön, dass es uns allen ähnlich geht🤭 wenn ich nicht aufnehme oder spreche, Wärme ich meine Stimme gerne mit wiederholtem "Mandelmus" auf. In verschiedenen Tonlagen, Emotionen etc...🫘
Lisa 3 29.7.2026
Spannendes Thema. Bisher sieht meine Aufwärmung recht übersichtlich aus: Lippen flattern, Zwerchfellübungen, Summen, Gähnen, Zungenbrecher.
Derzeit versuche ich auch allgemein in meinem Alltag das Thema Ganzkörpertraining und Mobilisierung wieder aufleben zu lassen. Ist ja auch unabhängig der Stimme was richtig Feines.
Hab hier nochmal guten Input mitnehmen können, den Blubberschlauch werde ich auch wieder aktivieren. Danke @Jasmin für den YT-Tipp (Wärme deine Stimme mit Blubbern auf).
Markus 4 29.7.2026
Wow. Soviel Disziplin habe ich nicht. Ein bisschen Summen hier, ein wenig Singen da, laut bis 50 zählen und mehr mache ich nicht.
Benjamin 2 29.7.2026
Aloha, ich sag es euch wie es ist. Ich mach mich gar nicht warm. Die einzigen Tage an denen ich mich vorher warmsinge ist, wenn ich im Studio für ne Synchro gebucht bin, damit ich da auf Top Notch bin ansonsten wie gesagt nie. Damit komm ich auf drei bis vier Stunden Audio am Tag ohne heiser zu werden und ich finde das ist absolut ausreichend :)
Janina 3 30.7.2026
Bei mir ist es ähnlich ich rede am Tag so viel aber sonst das übliche wie die anderen auch
Katharina Robie 4 7.8.2026
Lax Vox und der Korken! Letzlich hatte ich Schluckauf - der Blubberschlauch hat tatsächlich sofort geholfen
Lydia 3 10.8.2026
Ich habe einen ganz dünnen Schlauch zu Hause, in verschiedenen Längen. Diesen presse ich mit der Zunge an den Gaumen und mache so Blubberblasen oder versuche so auch zu trinken. Das ist je nach Länge des Schlauches mal mehr mal weniger anspruchsvoll und hilft mir mit der Korkenübung zusammen super beim Aufwärmen. Je länger der Schlauch, je schwieriger.
Natalie 3 13.8.2026
hi, ich mache tatsächlich auch jeden Tag meine link later übungen und an aufnahme tage komplettes Warm up
Mirai Polarstern 3 13.8.2026
Also ich singe mich gerne auf Japanisch warm, das ist dann schon fast Zungenbrecher xD, dann blubber ich mit dem Lax Vox paar Minütchen und gehe vor der Aufnahme meinen Text (oder einen Auszug davon) in SlowMo auf verschiedenen Geschwindigkeiten durch.
Mirco 2 14.8.2026
@Ute Ebenso! Ich 'linklatere' auch sehr! Es ist manchmal völlig verrückt, was das aufmacht. Andererseits finde ich interessant: für mich ist es eher ein Prozess um mich dauerhaft gut an meine Stimme angebunden zu fühlen. Direkt vor dem Sprechen brauche ich dann nicht mehr die volle Linklater-Power, sondern meist nur ein paar Impulse zum wachkitzeln. In der letzten Zeit nutze ich dafür aber vermehrt Übungen zu den verschiedenen Stimmeinsätzen und Einstellungen der Stimmlippen aus dem Estill Voice Training. Abgesehen von Linklater kann ich übrigens das, was ich von Estill kenne und anwende, sehr empfehlen. Ich bin bei einer logopädischen Therapie damit in Kontakt gekommen und es hat mich unglaublich viel über die Funktion meiner Stimme auf technischer Ebene erfahren lassen <3 also tatsächlich sehr konträr zum Linklater-Ansatz, aber die ergänzen sich wunderbarst!
Hinter jedem Projekt
Hinter jedem Projekt steht eine Zusammenarbeit aus Ideen und den Menschen, welche diese nicht nur leben, sondern weitertragen. Damit diese Saat ihren Weg in die Herzen der Menschen findet, braucht es nur einen Moment. Es braucht diesen Funken, welche diese beinahe zornige, lautstarke und ohrenbetäubende Stille durchbricht um in Erscheinung zu treten und sich stetig neu zufassen. Und dies jeden Tag, jeden Moment. Damit eine Tugend nicht nur bei der Idee bleibt.
Seid Ehrlich!
Mich würde mal interessieren:
Welches Sprecher-Segment liegt euch persönlich am meisten und in welchem würdet ihr gerne noch besser werden? 👀
• Werbung
• Hörbuch
• Hörspiel
• Voice-Over
• Synchron
• Games / Animation
• Oder etwas ganz anderes?
Und warum gerade das? 😊
Pauline 5 14.6.2026
Gute Frage, ich glaube mir liegt noch keins so richtig 🤣🤣 aber ich übe und werde jeden Tag ein bisschen besser 😁
Markus 4 14.6.2026
Als ich damals in Berlin im Workshop und meinem Couching paar Szenen Synchronisieren durfte, war das echt der Hammer und hab das sehr gefühlt. Jedoch auch das einsprechen von Hörbüchern ist sehr cool. Man muss ich weiter üben, nur so wird man besser. Im übrigen, ich finde deine Stimme Mega @Pauline
Anne-Sophie Schwarz 4 14.6.2026
Ich hab jetzt mein erstes Jahr rum und hab meinen größten Spaß im Werbung einsprechen gefunden. Der erster Werbejob war so super. Meiner Meinung nach liegt mir das ganz gut (wenn natürlich auch noch Luft nach oben ist 😅).
Also würde ich gerne künftig auch weiter in die Richtung gehen wollen.
Ansonsten ist das Synchronisieren auch Mega, aber da merke ich, dass man da viel Übung und Erfahrung braucht.
Also ähnlich wie bei @Pauline ich übe noch fleißig und probiere mich weiterhin in allen Richtungen aus.
Pauline 5 14.6.2026
@Markus oooh danke Markus 🤩🤩 ist glaube ich das schönste Kompliment, dass man bekommen kann ♥️
Jasmin 3 14.6.2026
Ich muss sagen, dass ich Werbung & Voice Over liebee 😍 ich weiß aber auch, dass ich z.B. im Synchronbereich nocheiniges lernen muss und daher gilt: Üben, üben, üben!
Hanna 3 15.6.2026
Aktuell fühle ich mich mit Hörbuch- und Hörspiel am wohlsten. Aber auch hier teste ich immer wieder neue Genres.
Viele haben gesagt ich bzw meine Stimme ist wie ein Glücksbärchi😆 also habe ich immer wieder neue Seiten ausprobiert und geübt. Insbesondere Thriller und Krimi bei Hörbuch oder toughe, strenge oder richtig forsche Charaktere beim Hörspiel.
Wie die anderen schon sagen üben üben üben!
Doku und Imagefilm mag ich auch sehr gerne.
Aber wer weiß wo die Reise noch hingeht…☺️
Denis 3 20.6.2026
Ich liebe eigentlich alles und stürze mich gern in jede Facette, die die Kunst hergibt.
Wenn ich aber wählen müsste, was mir am schwersten fällt, dann sind es Dokumentationen und die Aufgabe, „ganz normale Menschen“ zu performen.
Ich weiß ehrlich gesagt manchmal gar nicht, wie normale Menschen überhaupt sind.
Das Alltägliche und Strikte liegt mir einfach am schwersten, da zieht es mich viel eher in die Extreme ;)
Pauline 5 20.6.2026
Normale Menschen machen wir Angst 🤣 was ist schon normal ?! Aber ja ich glaube ich weiss was du meinst. Bei mir war das auch so beim Thema sachtext. Da brauchst du einfach nochmal eine andere Grundhaltung als beim Roman. Und das ist so schwierig zu treffen. Wie eine nette nachrichtensprecherin 😅😅